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rogoll

Dr. rer. nat. D. Rogoll

Forschungsschwerpunkte:
Defensine (LL37, BDEF4)
Beeinflussung der Barrierefunktion des Kolonepithels durch Polyphenole
Inflammasomaktivierung im Kolon
Antimikrobielle Aktivität humaner Kolonepithelzellen

Dr. Rogoll ist seit 2004 im Gastroenterolgoischen Labor für die Koordinierung der Forschungsprojekte und Betreuung der Doktoranden im Labor zuständig. Sie beschäftigt sich mit der Beeinflussung der Barrierefunktion des Kolonepithels durch Nahrungsmittelbestandteile. Dies erfolgt in Kooperation mit Prof. Dr. Elke Richling (TU Kaiserslautern). Die gastrointestinale Barrierefunktion wird zudem sehr stark durch chronisch entzündliche Darmerkrankungen, wie Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa beeinflusst, was zum Teil auf eine Fehlbesiedelung der Darmflora zurückzuführen ist. Hier kann Frau Dr. Rogoll durch ihre Promotion in der Mikrobiologie große Expertise einbringen (Thema: „Identifizierung und Regulation von kälteinduzierbaren Faktoren aus Bordetella bronchiseptica“). Die Aktivierung des Inflammasoms im Gastrointestinaltraktes wird in Kooperation mit Dr. J. Schauber (Maximilians-Universität München) mittels neuester Methoden analysiert.


Ausgewählte Publikationen:

  • Rogoll D, Bergmann, H., Hellenschmidt, D., Scheppach, W., Melcher, R.,Richling. E. (2010) Influence of apple polyphenols on the intestinal barrier in a colonic cell model; J. Appl. Bot. Food Qual., im Druck

  • Bergmann H, Rogoll D, Scheppach W, Melcher R, Richling E (2009) The using type chamber model to study the intestinal transport and modulation of specific tight-junction genes using a colonic cell line. Mol Nutr Food Res 53:1211-25

  • Stübs D, Fuchs TM, Schneider B, Bosserhoff A, Gross R. (2005): Identification and regulation of cold inducible factors of B. Bronchiseptica. Microbiology 2005 Jun; 151(Pt 6):1895-909